5+1

– die Nutzer*innenvertretung im Oberhafen

5+1 ist eine von den Mieter*innen im Oberhafen gewählte Vertretung und das aktive Organ des Oberhafen 5+1 e.V.. 

Das Gremium setzt sich aus bis zu fünf gewählten Vertretern und Vertreterinnen aus der Oberhafengemeinschaft zusammen. Sie werden einmal im Jahr aus der Nutzer*innenschaft gewählt. Dazu kommt eine externe Mitarbeiterin, die die Vertreter*innen unterstützt und sich um Organisatorisches kümmert. Die Mitglieder von 5+1 verwenden wöchentlich mindestens 10 Stunden ihrer Zeit für den Oberhafen und erhalten dafür eine kleine Aufwandsentschädigung.

Was macht 5+1?

5+1 hat viele Aufgaben, die sich je nach Bedarf auch immer wieder ändern. Dabei geht es sowohl darum, gemeinsam das Gelände und Miteinander zu gestalten und zu entwickeln, als auch um die alltäglichen und nicht alltäglichen Probleme der Nutzer*innen. 

Die Mitglieder von 5+1 sind in ständigem Austausch mit den Menschen auf dem Hof. Das sind immerhin über 40 völlig unterschiedliche Projekte. 5+1 organisiert Treffen – von produktiven Arbeitsgruppen bis hin zu entspannten Zusammenkünften. Sie versorgen die Nutzer*innen regelmäßig mit wichtigen Informationen und wenn nötig holen sie Beratung externer Expert*innen ein. In Vollversammlungen werden gemeinsam aktuelle Themen diskutiert und in kleineren Arbeitsgruppen konkrete Konzepte und Maßnahmen erarbeitet. 

Zusammen mit vielen engagierten Nutzerinnen und Nutzern arbeitet 5+1 daran den Oberhafen zu einem besonders lebenswerten, lebendigen und nachhaltigen Fleckchen mitten in Hamburg zu machen. 

5+1 ist unser Sprachrohr in die Stadt 

Eine der wichtigsten Aufgaben von 5+1 ist die Kommunikation mit der Eigentümerin der Hafencity Hamburg GmbH und der Hamburg Kreativgesellschaft mbH zu pflegen. Bei Themen der Quartiersentwicklung vertritt 5+1 die Meinung der Nutzer*innen. Gemeinsam wird z.B. über anstehende Sanierungsvorhaben, die Gestaltung des Gartens, die Vermietung von Hallen oder die Verkehrsführung diskutiert.

Meike, Alessa und Lukas
Wer sind 5+1?
Meike

Meike kümmert sich um die Kommunikation und den Informationsflow im Quartier. Sie ist oft auf dem Hof unterwegs, spricht mit Nutzer*innen, holt Meinungen ein und hat stets ein offenes Ohr für Anliegen und Ideen aus der Nutzerschaft.

Alessa

Alessa behält die vielzähligen Baustellen und Vorhaben im Blick. Ob Hallensanierung oder die Planung des Oberhafen-Gartens, hier zeigt sich wie das Quartier sich verändert und welche Entwicklung es nimmt. Klar, dass die Nutzer*innen da mit entscheiden möchten.

Lukas

Lukas Aufgabe ist es ein Auge auf die Nutzung des Gemeingutes zu haben. Dazu gehören zum Beispiel die gemeinsam genutzten Höfe. Auch die Veranstaltungsanfragen externer, sowie der Tag des Oberhafen gehören in sein Ressort.

Julia

Julia ist die +1, sie stammt nicht aus dem Kreis der
Nutzer*innen, sondern hat einen unvoreingenommenen, externen Blick auf die Dinge. Sie übernimmt das Partizipationsmanagement, Organisatorisches, berät und arbeitet bei der Konzeption komplexerer Vorhaben mit.

Woher kommt der Name 5+1?

In vielen Quartieren gibt es einen so genannten Quartiersmanager oder -managerin, die mit den Bewohner*innen im Austausch ist und deren Meinung nach Außen hin vertritt. Der Oberhafen hat sich bewusst gegen ein solches Modell entschieden. Denn die Nutzer und Nutzerinnen auf dem Hof sind bunt gemischt. Es gibt ganz verschiedene Mietungen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Anliegen. Diese sollten in ihrer Mischung auch repräsentiert sein – und zwar durch bis zu 5 gewählte Vertreter*innen aus der Nutzerschaft.

Engagement ist zeitaufwändig. Dabei muss auch viel organisiert werden, woran man zunächst nicht denken würde. Protokollieren wichtiger Meetings, Buchhaltung, Mails weiterleiten und vieles andere sind Dinge die getan werden müssen aber viel Zeit in
Anspruch nehmen. Sowas übernimmt die +1, damit sich die „5“ bestmöglich auf ihre Arbeit konzentrieren können.